Erster Gruppetreffer für Guiliani?

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Jockey Alexander Pietsch
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Der Tertullian-Sohn Guiliani

Guiliani mit Jockey Filip Minarik nach der Badener Meile

Zwei Mal war der Tertullian-Sohn Guiliani in diesem Jahr in Grupperennen engagiert und zwei Mal landete er hinter Amaron auf dem Ehrenplatz. Im Großen Preis der Wirtschaft stehen die Vorzeichen für ihn auf Sieg, doch ein Spaziergang wird es nicht.

Zum ersten Mal kommt es in Dortmund auf Gruppenebene in diesem Jahr zum großen Kräftemessen des Derbyjahrgangs gegen die älteren Pferde. Dabei sind die Dreijährigen sogar in der Überzahl. Der Große Preis der Wirtschaft wird so auch zur ersten Standortbestimmung wie der Jahrgang von 2012 einzuordnen ist.

Unser Tipp: Guiliani – Weichsel – Light The Stars

In Baden-Baden war es nur ein kurzer Kopf der Guiliani vom Sieg trennte. Diese Form war stark genug, um ein Grupperennen zu gewinnen. Die etwas weitere Distanz wird für ihn keni Problem sein. Dahinter sehen wir zwei dreijährige Stuten, die natürlich im diese Jahreszeit noch ernorme Gewichtsvorteile gegen die älteren Pferde genießen. Weichsel war in ihren Rennen nie richtig glücklich. Sie besitzt sehr viel Speed und kann für die Überraschung sorgen. Light The Stars kam in den Düsseldorfer 1000 Guineas etwas zu spät. Sie besitzt ebenfalls Speed und gehört nach allen Formen zu den besten Stuten im Dreijährigen-Jahrgang. Wir schätzen die Stuten stärker ein als die dreijährigen Hengste.

In Bremen gibt es zeitlich die letzte Chance auf den Derbyzug aufzuspringen. Im Derby-Trial startet auf Listenebene ein relativ schwaches Feld. Da wird es keine großen Überraschungen geben und einen Derbysieger entdecken wir hier nicht.

Unser Tipp: Hot Beat – Lovato – Iraklion

Die Hengste von Trainer Peter Schiergen könnten das Rennen unter sich ausmachen. Hot Beat gefiel im hannoverschen Derby-Trial hinter Shimrano und verlor erst ganz zum Schluss Platz 2 an Novano. Lovato ist zwar noch sieglos, doch war ein dritter Platz hinter Quasillo und noch vor Iraklion eine Leistung, die in Bremen für eine gute Platzierung reichen müsste. Ebendieser Iraklion ist der logische Kandidat für den dritten Platz. Die restlichen Pferde im Feld können nur überraschen.

Schon am Samstag gehen im Düsseldorfer BMW-Preis einige interessante Stuten an den Start. Das Rennen ist das ideale Prep-Race für den Preis der Diana Anfang August.

Unser Tipp: Nymeria – Arles – Rose Rized

Mit Nymeria und Arles kommen zwei Top-Stuten aus dem Dreijährigen-Jahrgang an den Ablauf. Die Soldier Hollow Tochter Nymeria kämpfte in den Guineas tapfer um den Sieg. Ihr Reiter Alexander Pietsch servierte ihr ein Traumrennen und versteht sich blendend mit ihr. Sie geht zum ersten mal über die 2100 Meter, doch sollte ihr die Distanz keine Probleme bereiten. Arles hat schon bewiesen, dass sie über weitere Wege kommt und zeigt in Hoppegarten von der Spitze aus einen tollen Lauf. Mit der Taktik des Gehens ist sie in Düsseldorf gut aufgehoben und wird scher von der Spitze zu verdrängen sein. Rose Rized konnte bislang die Erwartungen noch nicht erfüllen, läuft aber beständig in die Platzierung.

Der Tertullian-Sohn Guiliani

Hat den ersten Gruppetreffer in Baden-Baden nur knapp verpaßt: Der Tertullian-Sohn Guiliani steht am Sonntag in Dortmund zum Sieg. (Foto: Turfexperte 2015)


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