Ausblick auf die Klassiker
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Siegerrunde nach Kölner Erfolg von Adler

Strahlendes Sieger-Team: Adler nach Sieg in Köln

Adlers erster Sieg

An talentierten Dreijährigen gibt es im Erfolgsstall von Markus Klug in diesem Jahr keinen Mangel. Da kann der Sieg in einem harmlosen Maidenrennen schon schnell einmal untergehen. Trotzdem lohnt es sich, den Fuchshengst Adler genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn da könnte ein echtes Klassepferd heranreifen.

Beim dritten Lebensstart gelang Adler am Mehl Mülhens-Renntag in Köln der erste Sieg. Und das sah gut aus. Beim Jahresdebüt in Bremen wirkte der Hengst noch sehr unreif. Er brach in der Zielgerade unter der Peitsche weg und kam nach einem Rempler von Promise of Peace komplett aus dem Tritt.

Trotzdem war der dritte Platz hinter dem Sieger Walsingham, der danach in Saint-Cloud auf Listenebene platziert lief, und Promise of Peace, einem der Asse aus dem Wöhlerstall, eine gute Leistung.

Ein Steher mit Speed

Mit dem Rennen im Bauch und vor allem viel reifer als zuvor ließ Adler in Köln alle Gegner hinter sich.

Martin Seidl ritt ihn diesmal wieder aus der Reserve und kam als viertes Pferd in den Einlauf. Vorne zogen der Wöhler-Schützling Royal Music und Dante Veloz aus dem Asterblütestall schön an. Da brauchte Adler eine ganze Weile bis er richtig auf Touren kam. An der 200-Meter-Marke schaltete er dann aber einen Gang höher und sagte zu dem tapfer kämpfenden Royal Music nur „bye, bye“.

Schaut Euch das Rennen an. Zum Schluss wird der Fuchs immer länger und dabei nur mit den Händen in Schwung gehalten. Auf den Plätzen laufen Royal Music und Dante Veloz brav ihre Form aus. Beide werden sich sicher auch bald ein Sieglosenrennen schnappen.

Für Adler darf es nach diesem Lauf auch ruhig noch weiter als 2400 Meter gehen und gegen weichen Boden wird er als Adlerflug-Sohn auch nichts einzuwenden haben.

Adler und Martin Seidl

Ein echter Steher: der Fuchshengst Adler schaltet problemlos einen Gang höher und siegt in Köln gegen Royal Music und Dante  Veloz. (Foto: Turfexperte)


Statt Derby lieber das Saint Leger

Im Derby hat Adler keine Startberechtigung mehr. So wird es nichts aus unserem Geheimtipp, denn Ende März hatten wir Euch Adler sehr früh als chancenreiches Derbypferd ans Herz gelegt.

Die Entscheidung das Pferd weiter behutsam aufzubauen, ist aber sicher richtig. Adler ist noch lange nicht bei 100% und ein Start in Hamburg käme wahrscheinlich zu früh. Vielleicht kann sich Adler dann im Saint Leger revanchieren. An mangelndem Stehervermögen wird er garantiert nicht scheitern.

Den ersten Schritt für ein gutes Abschneiden im letzten Klassiker hat Adler mit seinem Sieg in Köln bereits vollbracht. Das Maidenrennen am Mehl Mülhens-Renntag war in der Vergangenheit schon oft das Sprungbrett für spätreife Steher der ersten Garnitur.

In der Siegerleiste dieses Rennens findet man die Leger-Sieger Laveron, Valdino und Val Mondo, sowie die Platzierten Fair Boss, Catch me und Wild Passion. Und nicht nur das: in den letzten Jahren legten auch die Schlenderhaner Cracks Ivanhowe und Ito ihre Maidenschaft in diesem Rennen ab.

Da sind wir auf die weitere Karriere des Adlers schon sehr gespannt und drücken ihm für seine nächsten Rennen die Daumen.

Siegreich: Adler und Martin Seidl

Der erste Sieg: Adler und Martin Seidl auf dem Weg zur Siegerehrung. (Foto: Turfexperte)


Protectionist-Rennen

Adlers erster Sieg


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