Ephraim und Eugen Frank gewinnen das Oleander-Rennen

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Eugen Frank

Jockey Eugen Frank

Seit das Oleander-Rennen vor vier Jahren nach Hoppegarten verlegt wurde, hieß der Sieger in jedem Jahr Altano. Nachdem der Ausnahmesteher, der sogar in Longchamp den Prix du Cadran auf Gruppe I-Ebene gewinnen konnte, in den verdienten Ruhestand wechselte, wurden in diesem Jahr die Karten neu gemischt.

Insbesondere Kaldera und Virginia Sun, zwei profilierte Stuten aus dem letztjährigen Derbyjahrgang, kamen als Nachfolger von Altano in Frage. Dass die beiden Stuten dann aber nur auf den letzten beiden Plätzen im kleinen Achterfeld landeten, hätten wohl die wenigsten Experten erwartet. Doch das Rennen war stark von der Taktik geprägt und von Eugen Frank, der auf Ephraim einen Glanzritt hinlegte.

Aus der Box heraus gabe es wenig Tempo und so hoppelten den Kandidaten die Hoppegartener Zielgeraden zum ersten Mal mit angezogener Handbremse hinunter. An der Spitze hatte es Eugen Frank mit Ephraim nicht eilig. Dahinter sah man Swordshire, der gerne etwas schneller gegangen wäre, jedoch auch nicht die Spitze übernehmen wollte und Walzertakt. Am Ende des Feldes pochten Born To Run und Virginia Sun auf ihren Endspeed. Bis in den Schlussbogen gab es so gut wie keine Positionswechsel und auch das Tempo blieb flau. Im Bogen zog Ephraim an und eingangs der Geraden machte Eugen Frank klar, dass das Rennen jetzt richtig losgeht. Sofort schalteten auch alle einen Gang höher, aber von Hinten Boden gut zu machen, war aussichtslos. So blieb es bei der Reihenfolge Ephraim, Swordshire und Walzertakt und erste dahinter zogen Salut, Red Ghost und vor allem Born To Run, der viel Boden gutmachen musste, an.

Für den Sieger war es ein glücklicher Erfolg und der zweite Hoppegartener Sieg in Folge. Trainer Markus Klug und die Besitzer vom Stall Reckendorf können sich bei Eugen Frank für einen tollen Ritt bedanken. Die Favoritinnen Kaldera und Virginia Sun waren unter Wert geschlagen. Bei einem schnelleren Rennen hätte das anders ausgesehen. Vor allem aber Born To Run zeigte mit gutem Speed, dass er in die deutsche Steherelite hineinwachsen kann. Über die Zeit von 3:44-8 für die 3200 Meter hätte Altano nur einmal müde gewiehert.

 

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Steher-König Altano mit Eduardo Pedroza

Der Steher-König Altano mit Eduardo Pedroza prägte das Oleander-Rennen in Hoppegarten wie kein Zweiter. Er gewann drei Mal in Folge und war in diesem Jahr erstmals nicht mehr am Start. (Foto: Turfexperte 2010)


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